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20Jun/171

gamerWG Podcast #379 – Persona 5

Um euch die Wartezeit auf unsere E3 Folgen zu versüßen haben sich Roman, Andreas und ich zusammengesetzt um über das heiß erwartetste JRPG des Jahres zu plaudern: Persona 5! Warum das Spiel so viele neue Spieler für sich gewinnen konnte und was es anders, besser oder vielleicht sogar schlechter als seine Vorgänger macht, hört ihr hier! Wir wünschen euch viel Spaß beim zuhören! -m

mp3-Download: gamerWG379.mp3

P.S.: Die E3 Wett-Auswertung und die finale Solo Show erscheinen demnächst, brauchen aber noch ein wenig Zeit.

  • Hawkeye

    Holla, auf den Podcast hab ich gewartet… und wie vermutet wurde ich nicht enttäuscht. Super!

    Die meisten den von euch vorgebrachten Punkte kann ich mehr oder weniger so unterschreiben, allerdings bin ich am Ende (nach knapp 91 Stunden auf „Normal“) doch mit einem ein wenig anderen Gefühl raus als ihr.

    Unterm Strich hat mir das Spiel eigentlich ziemlich gut gefallen, was primär als „Persona 4: Golden“ liegt. Ok, ich weiß, auf den ersten Blick ein ziemlich undurchsichtiges Argument (das ich wohl auch im Rahmen eines Comments nicht umfänglich begründen kann), aber gerade durch den Vorgänger, für mich nach wie vor eines der besten Spiele im Genre, konnte ich am Ende auch „Persona 5“ genießen, trotz oder vielleicht auch gerade wegen seiner deutlichen Schwächen.

    Die „Persona“-Formel, die sie mit Teil 3 etabliert hatten, funktioniert in meinen Augen nur bis zu einem bestimmten Grad, den sie mit Teil 4 erreicht hatten. Deshalb muss ich zustimmen, dass sich für einen potenziellen Nachfolger auf jeden Fall was am generellen Konzept ändern muss.

    Meine zwei größten Kritikpunkte:
    Das Spiel ist für das, was es sein will, in Summe zu kurz… ich weiß, zunächst mal ein seltsames Argument, aber man hätte mit einer größeren Zeitspanne das ganze Handholding wesentlich entspannter handhaben und den Charakteren mehr Raum zur Entfaltung lassen können. P4G hatte viele ruhige Momente, während P5 die meiste Zeit von einem Punkt zum nächsten hetzt.
    Man merkt leider an allen Ecken und Enden, dass es sich „nur“ um einen PS3-Port handelt. Die teilweise extrem matschigen Texturen (Waschsalon, brrr!) und die gerade zu Beginn sehr häufig hintereinanderfolgenden Ladezeiten sind stellenweise extrem störend.

    Übrigens: Wer mal ein Spiel mit ner ähnlichen Mechanik, wie Maurice sie vorgeschlagen hat, sehen will, der sollte mal einen Blick auf die „Atelier“-Serie von Gust werfen. Da gibt´s zwar auch feste Zeitlimits, aber dafür verbrauchen unterschiedliche Aktionen auch unterschiedlich viel Zeit.

    Auf jeden Fall sehr gute Diskussion von euch (…hab mir streckenweise fast gewünscht, selbst mal mit euch am Tisch zu sitzen^^). Danke dafür und Grüße!